Das Einmaleins der Visitenkarte

Die Gestaltung einer Visitenkarten, ob sie persönlich oder durch den Arbeitgeber veranlasst worden ist, fristet nicht selten ein nicht beachtetes Dasein. Für die werbewirksame Gestaltung einer Visitenkarte sollte unbedingt reichlich Zeit investiert werden, guter Geschmack vorhanden sein und nicht zuletzt ernsthaft Kreativität eingebracht werden. Schließlich ist der Sinn und Zweck einer Visitenkarte der, den Kontakt zu Bestands und -potentiellen Kunden zu erhalten oder herzustellen.

Eine psychologisch durchdachte und sympathisch aufbereitete Visitenkarte wirkt sich auf jeden Empfänger nachhaltig positiv aus. Wie so oft, kommt es auch bei einer Visitenkarte und dem jeweiligen Überbringer auf das äußere Erscheinungsbild an, das Erscheinungsbild muss unbedingt stimmig sein.

Warum werden überhaupt die meisten Visitenkarten achtlos weggeworfen oder verschwinden im „Nirvana“? Die Antwort findet sich in den Tiefen der Psychologie und hat mit Emotionen zu tun.

Visitenkarten stellen das informative Bindeglied zwischen dem Anbieter und den Stamm oder -potentiellen Kunden dar und dürfen auch in einer professionellen Bewerbungsmappe nicht fehlen. Sie soll darüber hinaus von einem „unauffällig“ geschulten Mitarbeiter im Kundenkontakt aufmerksam überreicht werden. Stimmt eine dieser Voraussetzungen nicht, ist eine dieser Grund-Voraussetzungen – oder auch beide – für diese Aufgabe (noch) nicht erfüllt.

Wichtige Aspekte bei der Gestaltung einer grazil werbewirksamen Visitenkarte

Vorab eine kurze Aufzählung über das Grundsätzliche:

  • Das übliche Format einer Visitenkarte sollte etwa 85 x 55 mm betragen und die richtige Papierstärke aufweisen
  • Kein billiger Eigenbau (Provisorium) bezüglich Gestaltung und Papier
  • Ein gelungenes Design, das zur Branche passt; hier ist Kreativität und guter Geschmack gefragt- Ein gelungenes, professionelles Foto ist auch Branchen abhängig zu bedenken, z. B. ein gelungenes Foto bei einem Beratungsgespräch etc.
  • Informationen sollten gut lesbar und durchdacht aufgeteilt sein. Dabei nicht mit Informationen überladen; Überflüssiges unbedingt weglassen.
  • bei professionellen Onlinedruckereien sollte man die Visitenkarten bestellen

Die Rückseite ruhig als Werbeplatz für ausgefeilte und stimmige Hinweise einbeziehen. Vielleicht ein Slogan mit humoriger Eigenwerbung:“ Gestatten, darf ich mich vorstellen: „Ich bin die Visitenkarte meines Chefs“…

Die Visitenkarte sollte in einer angenehm farblichen Untermalung aufgemacht sein. Ein eben nicht zu unterschätzender Werbeträger, der durch sein Eigenleben die Aufmerksamkeit nachhaltig auf sich und somit die Firma ziehen soll. Eine Visitenkarte, die über ihre gelungene Aufmachung zu Fragen anregt und damit zum Gesprächsaustausch animiert, hat das hoch gesteckte Ziel einer optimal gestalteten Visitenkarte in jeder Hinsicht erreicht. Grazile Abweichungen von der üblichen Gestaltung eines derartigen Werbeträgers, sind nicht zuletzt aus diesem Grund durchaus anzuraten. Der Aufbau einer Visitenkarte geht in hohem Maße mit der jeweiligen Branche des Anbieters einher, darf aber gleichermaßen den Kundenkreis nicht „aus den Augen“ verlieren, um kompatibel zu bleiben. Dieser Effekt gelingt bestmöglich über eine möglichst authentische, je nach der Branche des Kunden, unterschiedlich gestaltete Visitenkarten.

Im Geschäftsleben vermittelt eine immer griffbereite, ausreichende Anzahl von Visitenkarten auf den Betrachter einen professionellen und gut organisierten Eindruck, der auf eine gewisse Zuverlässigkeit im näheren und weiteren Umfeld des Anbieters schließen lässt. Im Kundengespräch bieten sich im Interesse der Nachhaltigkeit durchaus handschriftliche Notizen auf der Rückseite der Visitenkarte, beispielsweise für Terminvereinbarungen, an.

Foto: https://pixabay.com/de/visitenkarte-pr%C3%A4sentieren-hand-1779975/